Museen und Galerien

Erlangen konnte im Jahr 2002 das 1000jährige Bestehen der Stadt feiern. Dies zeugt von einer langjährigen Geschichte, die die Stadtverwaltung im Altstädter Rathaus am Martin-Luther-Platz zeigt. Im Stadtmuseum finden sich nicht nur Informationen zur Geschichte Erlangens, sondern auch zahlreiche historische Dokumente und Reliquien.

Ebenfalls Zeugen der Geschichte können historisch Interessierte in den umfangreichen Sammlungen der Friedrich-Alexander-Universität erleben. Neben antiken Stücken werden hier auch Zeugnisse der ur- sowie der frühgeschichtlichen Entwicklung der Stadt Erlangen gezeigt.

Neben diesen beiden wichtigen historischen Museen der Stadt gibt es in Erlangen weiterhin zwei Kunstmuseen, die ebenfalls von großer Bedeutung sind. Die Städtische Galerie, die bereits 1966 eröffnet wurde. Hier werden derzeit mehr als 4.500 Werke gezeigt, die die "Internationale Kunst ab 1945" zum Thema haben. Die Genres sind dabei sehr vielfältig, sie reichen von Minimal-Art über Pop-Art bis hin zu konstruktiver und konkreter Kunst sowie Kunst mit Fotografie. Daneben enthält die Städtische Galerie aber auch Werke von Künstlern aus Erlangen sowie der Region Mittelfranken sowie spezielle Sammlungen wie "Heinrich Kirchner, das plastische Werk" und "Oskar Koller, das druckgrafische Werk". Derzeit ist die Städtische Galerie wegen Renovierungsarbeiten in den Museumswinkel ausgelagert, bis sie im Anschluss wieder ihren Platz im Palais Stutterheim am Marktplatz erhält. Ebenfalls im Museumswinkel soll in Kürze ein weiteres Museum für Kultur und Technik der Medizin, Kunst und Wissenschaft entstehen.

Die zweite Galerie in Erlangen ist das Kunstmuseum im Loewenich´schen Palais, welches sich direkt neben den erst kürzlich errichteten Erlanger Arcaden befindet.

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