Historischer Stadtrundgang
Die jetzige Innenstadt von Erlangen wurde im 17. Jahrhundert von den aus Frankreich geflüchteten Hugenotten errichtet. Nach dem damaligen Wissensstand wurde von Baumeister Johann Moritz Richter eine Plan- und Idealstadt geschaffen, die noch heute nahezu vollständig erhalten ist. Besonders beeindruckend sind dabei die schnurgeraden Straßen- und Platzfronten sowie die einheitlichen Fassaden der Häuser, die meist nur zwei- und dreigeschossig errichtet wurden.
Wichtigste Sehenswürdigkeit bei diesem Stadtrundgang ist dabei natürlich das markgräfliche Schloss mit seinem imposanten Schlossgarten. Hier befinden sich unter anderem die Orangerie sowie die ehemalige Konkordienkirche, in der heute das Geologische Institut untergebracht ist. Auch der Hugenottenbrunnen sowie das Reiterstandbild des damaligen Markgrafen Christian Ernst befinden sich in dieser Anlage.
Eine Besichtigung ist ebenfalls der Wasserturm wert, der schon 1705 als sechsgeschossiger Bau errichtet wurde und für die Wasserversorgung des Botanischen Gartens, des Schlossparks sowie der Orangerie diente. Im 19. Jahrhundert wurden zwei Räume des Wasserturms von der Universität zudem als Karzer genutzt, einer dieser Räume ist heute noch im Originalzustand.
Als weitere historische Bauwerke sind zudem das Egloffsteinsche Palais, das Altstädter Rathaus sowie die Burgbergkapelle zu erwähnen.
Der Stadtrundgang kann auf Wunsch natürlich auf eigene Faust geplant und durchgeführt werden. Die Stadtverwaltung bietet aber auch geführte Touren durch Erlangen an, bei denen die Besuchergruppen von einem ausgebildeten Stadtführer begleitet werden.
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